Eile geboten ist bei einem guten Drittel der Einsätze wegen Verletzungen nach Unfällen wie Freizeit-, Sport-, Arbeits-, Schul- und Verkehrsunfällen und bei etwa jeder vierten Alarmierung aufgrund von Notfällen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkten und Herzrhythmusstörungen.
Insbesondere bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand können zufällig anwesende Menschen mit Reanimationskenntnissen dazu beitragen, das Rettungsintervall bis zum Eintreffen der Luftrettung zu überbrücken. Auch wenn es sich dabei nur um Minuten handelt – die Überlebenschanchen sinken ohne Wiederbelebungsmaßnahmen im Sekundentakt.
Mit 60 Rettungshubschraubern an 37 Standorten ist unser Tochterunternehmen eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Pilotinnen und Piloten, fünf Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern und 15 Notärztinnen und Notärzten. Für die ADAC Luftrettung gGmbH und deren Tochterunternehmen arbeiten bundesweit mehr als 1.500 Menschen – darunter rund 180 Pilotinnen und Piloten, rund 670 Notärztinnen und Notärzte, 245 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (TC HEMS) und mehr als 200 Mitarbeitende aus Technik und Wartung.