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Mitarbeitende der ADAC Luftrettung auf einer Wiese, sie schieben eine Trage. Der gelbe Helikopter steht im Hintergrund. Blauer Himmel.

Einsatzbilanz 2025 der ADAC Luftrettung

49.000 Einsätze: Fliegende Gelbe Engel täglich 134‑mal alarmiert

Bei medizinischen Notfällen, in denen jede Minute zählt, kann schnelle und wirksame Hilfe den lebensrettenden Unterscheid machen. Die hochqualifizierten, engagierten Crews der ADAC Luftrettung können innerhalb von zwei Minuten nach Alarmierung starten. Speziell geschulte Pilotinnen und Piloten bringen den Rettungshubschrauber mit Notärztin oder Notarzt und Notfallsanitäterin oder -sanitäter dann innerhalb weniger Minuten von einer der 37 Luftrettungsstationen in ganz Deutschland an den Einsatzort. Im vergangenen Jahr war die ADAC Luftrettung im Schnitt 134-mal pro Tag im Einsatz.

Gelbes Icon zeigt eine Person laufend mit einem Arztkoffer in der Hand

49.000 Einsätze

Rund 134 Notfälle pro Tag im Jahr 2025

Darstellung von 4 Personen als Icons, in der Mitte ein Herz

1.500 Menschen

~ 180 Piloten und Pilotinnen, ~ 670 Notärzte und Notärztinnen, ~ 245 Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen, ~ 200 Mitarbeitende aus Technik und Wartung

Einsatzgründe 2025

31 % Unfälle, 26 % Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 13 % neurologische Notfälle, 8 % akute Atemnot/Asthma

Schnelle Hilfe bei Unfällen und Herz-Kreislauf-Notfällen

Eile geboten ist bei einem guten Drittel der Einsätze wegen Verletzungen nach Unfällen wie Freizeit-, Sport-, Arbeits-, Schul- und Verkehrsunfällen und bei etwa jeder vierten Alarmierung aufgrund von Notfällen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkten und Herzrhythmusstörungen.

Insbesondere bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand können zufällig anwesende Menschen mit Reanimationskenntnissen dazu beitragen, das Rettungsintervall bis zum Eintreffen der Luftrettung zu überbrücken. Auch wenn es sich dabei nur um Minuten handelt – die Überlebenschanchen sinken ohne Wiederbelebungsmaßnahmen im Sekundentakt.

Unser Engagement für Laienreanimation und professionelle Notfallversorgung

Ein Notarzt der ADAC Luftrettung demonstriert Wiederbelebungsmaßnahmen vor dem Reichstag in Berlin
Ein Notarzt der ADAC Luftrettung demonstriert Wiederbelebungsmaßnahmen vor dem Reichstag in Berlin

Wir wollen, dass Menschen im Notfall nicht hilflos daneben stehen müssen, während sie auf die Rettungskräfte warten. Für bestmögliche Überlebenschancen muss professionell Hilfe Hand in Hand gehen mit Reanimation durch Ersthelfende ohne medizinische Ausbildung. Deswegen unterstützen die Crews der ADAC Luftrettung uns in unserem Engagement für mehr Laienreanimation in Deutschland.

Der 2025 veröffentlichte Monitor Reanimation ermittelt die Basis für eine Kultur der Reanimation in Deutschland. Mit unserem Einsatz für Reanimationsunterricht wollen wir erreichen, dass Schülerinnen und Schüler schon in jungen Jahren Wiederbelebungskenntnisse lernen. Unser App-Finder erleichtert Menschen, die bereits über Reanimationskenntnisse verfügen, die Suche nach einem Ersthelfer-Alarmierungssystem in ihrer Region. Insgesamt tragen alle diese Maßnahmen dazu bei, dass nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand schnellstmöglich lebensrettende Maßnahmen einsetzen – für mehr Gerettete und mehr Überlebensqualität.

Über die ADAC Luftrettung

Mit 60 Rettungshubschraubern an 37 Standorten ist unser Tochterunternehmen eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Pilotinnen und Piloten, fünf Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern und 15 Notärztinnen und Notärzten. Für die ADAC Luftrettung gGmbH und deren Tochterunternehmen arbeiten bundesweit mehr als 1.500 Menschen – darunter rund 180 Pilotinnen und Piloten, rund 670 Notärztinnen und Notärzte, 245 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (TC HEMS) und mehr als 200 Mitarbeitende aus Technik und Wartung.

Auf der Webseite der ADAC Luftrettung erfahren Sie mehr über unsere Tochtergesellschaft und die Menschen hinter einer der größten Luftrettungsorganisationen Europas.

ADAC Luftrettung