ADAC Stiftung
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ADAC Luftrettung: Wer wir sind & wofür wir stehen


45 Jahre ADAC Luftrettung 

Am 1. November 1970 wurde der erste zivile und ständig einsatzbereite Rettungshubschrauber „Christoph 1” in München in Dienst gestellt.

Heute ist die ADAC Luftrettung an 37 Stationen mit 55 eigenen Rettungs- und Intensivhubschraubern vertreten. Dazu gehören auch eine Station im österreichischen Suben, die die ADAC Luftrettung  gemeinsam mit dem ÖAMTC betreibt und eine Station in Groningen (Niederlande). Pro Jahr absolvieren die gelben Engel mehr als 54.000 oftmals lebensrettende Einsätze.



Wer sind wir:

  • gemeinnützige Gesellschaft
  • europäisch zugelassenes Luftfahrtunternehmen
  • größte Luftrettungsorganisation in Deutschland
  • zuverlässiger Vertragspartner von Aufgabenträgern des Luftrettungsdienstes
  • zertifiziert nach ISO 9001:2008


Wofür stehen wir:


  • Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege
  • Fortschritt in der zivilen Luftrettung
  • Flächendeckender Ausbau des Luftrettungsnetzes in Deutschland
  • Rettung aus Lebensgefahr im Rahmen der öffentlichen Daseinsfürsorge
  • Minderung von Unfallfolgen


ADAC Stiftung:


Seit 01.01.2017 ist die ADAC Luftrettung gGmbH eine Tochter der neu gegründeten ADAC Stiftung. Hilfe, Rat und Schutz zu bieten sind elementare Wesenskerne des ADAC e.V. Aus diesem Selbstverständnis heraus ist die ADAC Stiftung entstanden. Ihr komplexes Wirken soll zeitgemäße Mobilität nachhaltig sicherer machen und bedürftige Menschen in Notsituationen unterstützen. Die notfallmedizinische Versorgung von Menschen in gesundheitlichen Notsituationen und die Rettung aus Lebensgefahr mithilfe von Hubschraubern der ADAC Luftrettung für ganz Deutschland ist ein Förderschwerpunkt der ADAC Stiftung. Alle Aktivitäten kommen der Zivilgesellschaft zugute – auf gemeinnütziger und mildtätiger Ebene. Mehr



Unsere Philosophie „Gegen die Zeit und für das Leben”:

Das ist der Leitsatz der ADAC Luftrettung. Gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt das Prinzip der „Goldenen Stunde”. Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. 60 Minuten, die über Leben oder Tod entscheiden können. Gerade in ländlichen Regionen, auf Inseln oder in den Bergen ist der Weg zum nächsten Schwerpunktkrankenhaus sehr weit. Hier ist der Rettungshubschrauber oft das wichtigste und schnellste Rettungsmittel

Die Geschichte der Luftrettung von Anfang bis heute ...



  • 1968 - 1969
    In den Sommern der beiden Jahre 1968 und 1969 führt der ADAC Modellversuche mit einem gecharterten Hubschrauber durch, um den Nutzen der Luftrettung zu belegen. Damals besteht die Crew des Hubschraubers zunächst nur aus einem Piloten und einem Notarzt. Der heute standardmäßig mitfliegende Rettungsassistent ist zu dieser Zeit noch nicht an Bord. Dieser Testlauf verläuft äußerst erfolgreich, denn er beweist welch großen Nutzen eine schnelle Zuführung des Notarztes zum Patienten hat. Unfallopfer können so schneller qualifiziert versorgt und in die geeignete Klinik gebracht werden.

  • 1970
    Am 1. November 1970 wird der erste ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 1” in München in Dienst gestellt.

  • 1975
    Die erste RTH-Fachtagung findet in Schliersee (Bayern) statt. Mit dieser Veranstaltung, die heute Fachtagung Luftrettung heißt, wird bis heute eine interdisziplinäre Plattform für Erfahrungsaustausch zum Thema Luftrettung geschaffen.

  • 1980
    Der ADAC veranstaltet den 1. Internationalen Luftrettungskongress (heute: AIRMED) in München.